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Schwangerschaft und Zahnarzt

Es ist eines der aufregendsten und schönsten Dinge auf der Welt; irgendwie ist es ein Wunder. Wir reden darüber, ein Baby zu bekommen. Aber eine Schwangerschaft bringt auch manch eine Frage mit sich.

Eine Schwangere kann Zweifel darüber haben, ob sie zum Zahnarzt gehen soll, denn keine Mutter will ihr Kind chemischen oder anderen Substanzen aussetzen. Der beste Weg, diese Zweifel auszuräumen, ist der, sich über die richtige Behandlung zu informieren.

Bitte beachten sie folgende Punkte:

  • Die meisten gängigen Medikamente, die von Zahnärzten benutzt werden, wurden als sicher während der Schwangerschaft eingestuft. Es gibt nur wenige Ausnahmen.
  • Das zweite Drittel bis hin zur ersten Hälfte des letzten Drittels einer Schwangerschaft ist die sicherste Zeit für einen Zahnarztbesuch.
  • Während des ersten Drittels einer Schwangerschaft sollte mit einem Präventivprogramm zum Schutz gegen Karies begonnen werden, Schwangere sollten über die Mundhygiene aufgeklärt werden.
  • Morgendliche Übelkeit ist weit verbreitet und kann dauerhafte Schäden am Zahnschmelz verursachen. Die Patientin sollte nach dem Erbrechen ihren Mund mit Wasser spülen um weitere Schäden durch zu häufiges Benutzen der Zahnbürste zu vermeiden.
  • Im letzten Drittel der Schwangerschaft sollte die Prophylaxe wiederholt werden, um hormonell bedingte Veränderungen des Zahnfleisches zu minimieren.

 

Die Behandlung einer schwangeren Patientin

Einige weitverbreitete Dinge, die während einer Schwangerschaft geschehen, können Schwierigkeiten für eine Zahnpatientin darstellen. Lassen Sie und diese als physiologische Veränderungen und schwangerschaftsbedingte Pathologie bezeichnen. Während der 40 Schwangerschaftswochen stellt sich der Körper einer Frau voll auf das Baby ein und arbeitet härter als sonst. Es ist ein leichtes Ansteigen der Vitalparameter zu verzeichnen, da alle Systeme für Zwei arbeiten. Manchmal muss ein gefährlicher Anstieg des Blutdrucks schnell behandelt werden und manche Frauen müssen vollkommene Bettruhe einhalten. Diese Entwicklung des Blutdrucks wird Präklampsie oder Eklampsie genannt. Während  die meisten Frauen ihren Geburtshelfer oder Gynäkologen regelmäßig sehen, kann denjenigen, die dies nicht tun und die mit einem zu hohen Blutdruck in die Zahnarztpraxis kommen, geholfen werden, bevor Schäden bei der Mutter oder dem Baby entstehen.

Manchmal führt der hohe Blutdruck oder die Herzleistung zu einem Herzgeräusch. Diese Herzgeräusche müssen nicht mit Antibiotika behandelt werden, um zum Zahnarzt gehen zu können, wenn eine Frau jedoch bereits vor ihrer Schwangerschaft Herzgeräusche hatte, gelten die Standartregeln. Auch andere kardiovaskuläre Erkrankungen können auftreten, wie z.B. Anämie, Ödeme in den Gelenken oder Kurzatmigkeit sind weit verbreitete Symptome, die jedoch keiner speziellen Behandlung für einen Zahnarztbesuch bedürfen.

Während das Baby wächst, schiebt es den Magen und das Zwergfell der Mutter nach oben und ihr Darm wird in seiner Beweglichkeit eingeschränkt. Die Mutter kann einen erhöhten Würgereiz haben, was zu Problemen bei manchen Behandlungen führen kann, insbesondere wenn Abdrücke genommen werden müssen. Manche Frauen haben Probleme mit Sodbrennen oder Verstopfung. Keuchen kann ein Anzeichen für den Rückfluss von Magensäure in die Luftröhre oder in die Bronchien sein. Unbehagen kann beim Schlafen auf einer Seite oder in halbliegender Position auftreten.

Im Verlauf der Schwangerschaft treten Hormonschwankungen auf. Bei manchen Frauen tritt eine Pigmentstörung auf, die sich in Form einer Maske im Jochbein im Gesicht zeigt. Andere Veränderungen können die Lockerung der Bänder sein, insbesondere im Becken und in den Knien, aber auch in der Wurzelhaut. Die Entwicklung einer Zahnfleischentzündung sowie Granolombildung im Zahnfleisch werden auch den Hormonschwankungen zugeordnet.

Es kann zu einem leichten Knochenschwund kann im Kiefer kommen, obwohl wir heutzutage nicht die Instrumente haben, um dies nachzuweisen. Es entsteht kein Kaliumverlust bei der Entwicklung des Babys, aber es kann sein, dass die werdende Mutter etwas von ihrer Knochendichte einbüßt, da das Skelett des Babys entwickelt wird.

Morgendliche Übelkeit ist weit verbreitet und kann dauerhafte Schäden am Zahnschmelz verursachen. Die Patientin sollte nach dem Erbrechen ihren Mund mit Wasser spülen um weitere Schäden durch zu häufiges Benutzen der Zahnbürste zu vermeiden.

Wie bereits erwähnt, kann es während der Schwangerschaft zu einigen Problemen im Mund kommen, wie z.B. Zahnfleischentzündung, eiternde Granulome, Abnutzung der Zähne oder erhöhte Zahnbeweglichkeit. Die richtige Diagnose und damit auch die richtige Behandlung werden dafür sorgen, dass sich Mutter und Kind rundherum wohlfühlen.

Unterschiedliche Zahnbehandlungen während der Schwangerschaft

Während des ersten Drittels der Schwangerschaft sollte ein Vorsorgeprogramm eingeleitet werden, welches Karieskontrolle sowie Mundhygiene umfasst. Einfache Zahnsteinentfernung und Prophylaxe können durchgeführt werden, jedoch sollte keine weitere Zahnbehandlung erfolgen. Nur absolut notwendige Behandlungen sollten im ersten Drittel der Schwangerschaft durchgeführt werden. Die Organe des Babys entwickeln sich während dieser Zeit und sind sehr sensibel gegenüber Strahlung und Chemikalien. Eine gute Röntgentechnik mit Verwendung einer Bleischürze, die den Unterleib abdeckt, sowie die niedrigst mögliche Dosis an Strahlen (Schnellaufnahme oder Digitalaufnahme)setzen den Fötus einer extrem geringen Belastung aus, vermutlich in einem von zehntausend Fällen kam es zu einer Veränderung des genetischen Materials, Fehlbildungen oder einem plötzlichen Abgang.

Röntgenaufnahmen sollten niemals und bei keinem Patienten ungezwungen angewendet werden, das Aufschieben von Röntgenaufnahmen trägt bei vielen Patienten zu ihrer emotionalen Gesundheit bei. Auch bei einer Notbehandlung sollten immer so wenig Bilder wie möglich gemacht werden, die benötigt werden, um eine korrekte Diagnose zu stellen.

Das zweite Drittel sowie die erste Hälfte des letzten Drittels einer Schwangerschaft sind die beste Zeit für eine Zahnbehandlung. Parodontale Pflege, Vorsorge sowie einfache Zahnbehandlungen, um eventuellen Problemen vorzubeugen, sowie die aktive Kontrolle bereits vorhandener Krankheiten der Zähne können durchgeführt werden. Weiterreichende Behandlungen sollten am besten auf ein Datum nach der Geburt des Babys verlegt werden.

Im letzten Drittel der Schwangerschaft können Zahnsteinbehandlung und Prophylaxe wiederholt werden um hormonbedingte Veränderungen des Zahnfleisches auf ein Minimum zu reduzieren. Durch die Rückenlage kann der Fötus den Rückfluss des Blutes ıns Herz behindern, was zu Ohnmachtsanfällen führen kann. Die Anhebung der rechten Hüfte der Mutter in dem Zahnarztstuhl erlaubt der unteren Hohlvene offen zu bleiben und verhindert somit einen Blutstau in den Beinen. Wenn sie anfängt sich schwach zu fühlen, sollte die Patientin sich selbst in eine bequemere Position bringen. Zahnärztliche Notfälle sollten behandelt werden, da starke Schmerzen der Mutter oder Infektionen zu einem Problem für das Baby werden können.

Sichere Medikation

Die meisten von Zahnärzten verwendeten Medikamente gelten als sicher in der Schwangerschaft bis auf ein paar Ausnahmen. Lidocain mit Epinephrin ist sicher, jedoch, wie bei jedem Patienten, ist die richtige Absaugung entscheidend für die Anästhesie, um eine intravaskuläre Einspritzung zu vermeiden und um kardiovaskuläre Nebenwirkungen des Epinephrin zu verhindern. In zu schnelle Herzschlag sowie systemische Gefäßverengung können zu Sauerstoffmangel bei Fötus führen.

 

Penicillin, Clindamycin und Cefalosporine sind sichere Antibiotika und sollten verordnet werden, wenn es notwendig ist. Tetracycline sollten während der Schwangerschaft und der Stillzeit gemieden werden, um eine Verfärbung der Zähne zu verhindern.

Schmerzbehandlung (Analgesie) stellt eine größere Herausforderung dar, doch ist Acetaminophen für die meisten Patientinnen in Ordnung. Aspirin und andere nicht steroidalen Antirheumatika (z.B. Ibuprofen) sollten nicht verschrieben werden. Bei starken Schmerzen kann Oxycodon verordnet werden, was als sicher gilt. Codeine, Hydrocodone oder Propoxyphene sind gelten bei der der Einnahme über einen kurzen Zeitraum als sicher. Stickstoffoxid ist umstritten, vermutlich jedoch sicher, solange genügend Sauerstoff verabreicht wird.

Die aktuellen Daten bezüglich Bleichmethoden mit Harnstoff sind nach wie vor mit Vorsicht zu genießen und während einer Schwangerschaft nicht empfehlenswert. Für genauere İnformationen zu Medikamenteneinnahme während der Schwangerschaft beachten Sie bitte die Klassifikation der Medikamente nach A, B, C, D und X. Vor der Einnahme von Medikamenten, die mit C oder niedriger klassifiziert wurden, konsultieren Sie bitte Ihren Arzt.

Wann muss der Arzt hinzugezogen werden?

Ich stelle schwangeren Patienten immer ein paar Fragen, bevor ich mit der Behandlung anfange:

  • Gehen Sie regelmäßig zur Geburtsvorsorge?
  • Wann ist der erwartete Geburtstermin?
  • Hatten Sie bei früheren Schwangerschaften irgendwelche Komplikationen?
  • Ist diese Schwangerschaft eine Risiko-Schwangerschaft?

Das Hinzuziehen eines Arztes ist notwendig, wenn es irgendwelche Unregelmäßigkeiten gibt oder wenn der Blutdruck über 140 bzw. über 90 ist. Normalerweise informiere ich immer den Geburtshelfer der Patientin, wenn ich Betäubungsmittel irgendeiner Art verschreibe und die meisten Geburtshelfer sind für diese Information sehr dankbar. Meine Sorge um das Wohlergehen der Mutter sowie des Babys erlaubt der Mutter, sich wohlzufühlen und gibt ihr Vertrauen in die Behandlung. Natürlich ist es am besten, eine Notfallbehandlung am Zahn von Vorneherein zu vermeiden, eine anteilnehmende und effektive Behandlung reduziert jedoch den Stress. Gesunde Zähne und gesundes Zahnfleisch in Zusammenhang mit einer gesunden Ernährung reduzieren die entzündungwirkenden  Stoffe im Körper. Es sollte kein Zahn verloren gehen, nur weil eine Frau ein Baby bekommt.

Quellen:

  1. Xiong X, Buekens P, et al. Periodontal disease and adverse pregnancy outcomes: a systematic review. Obstetrical and Gynecological Survey 2006; 61(5):307-309.
  2. Offenbacher S, Boggess KA, et al. Progressive periodontal disease and risk of very preterm delivery. Obstetrics and Gynecology 2006; 107(1):29-36.

Parodontose, Frühgeburten und Babys mit niedrigem Geburtsgewicht

Seit der erste Bericht über einen Zusammenhang zwischen paradontaler Entzündung und Komplikationen während der Schwangerschaft in den Neunzigern veröffentlicht wurde, gab es eine Menge Spekulationen darüber. Die genaue Ursache steht immer noch nicht fest, jedoch ist die Erkennung der Entzündungsmarker ein erster Schritt. Es werden noch viele Studien mit einer großen Anzahl von Patientinnen und Fällen notwendig sein.

Die jüngste Untersuchung von 25 Studien hat darauf hingewiesen, dass es eine Verbindung zwischen Parodontose und einem ungünstigen Schwangerschaftsausgang, inclusive Fehlgeburt und vorzeitiger Eklampsie, geben könnte. Die Studie über „Mundhygiene und Schwangerschaft“ (OCAP) bezifferte das Risiko einer Frühgeburt mit 11,2 Prozent bei oral gesunden Frauen im Vergleich zu 28,6 Prozent bei Frauen mit diversen Zahnproblemen.

Es ist schwierig, den soziologischen Teil von mangelnder Mundhygiene zu bewerten. Inwieweit sind mangelnde Mundhygiene und fehlende Zahnpflege Anzeichen dafür, dass

Auch andere Dinge in der Gesundheitspflege vernachlässigt werden? Ernährt sich eine Person, die keine Zahnseide benutzt, auch automatisch ungesund, macht keinen Sport und vernachlässigt ihre Gesundheit? Parodontologen arbeiten eng mit Geburtshelfern zusammen um die unklare Ätiologie weiter zu erforschen.